Medienmitteilungen 2012 //

6. Februar 2012 - Sanierung des SAK Stromnetzes in Muolen

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) investiert auch in ländlichen Gebieten in den Netzunterhalt. Sie gewährleistet damit eine leistungsfähige, sichere und zukunftsgerichtete Stromversorgung. So werden in Muolen zwischen 2011 und 2013 rund zwei Millionen Franken in die Netzsanierung investiert. Acht Kilometer Freileitung werden in den Boden verlegt und Transformatorenstationen ersetzt.

Mit der Netzsanierung werden die Versorgungssicherheit und damit auch die Qualität der Stromversorgung für die 450 Kunden in Muolen erhöht. Darüber hinaus entfallen in Zukunft die Instandhaltungskosten für die rund 240 Holzmasten. Weil die Freileitung an verschiedenen Orten durch Hochstamm-Obstplantagen führt, erleichtert deren Verlegung in den Boden die Bewirtschaftung, was von den Landwirten begrüsst wird. Der Wegfall der Freileitung trägt zudem auch zu einer wesentlichen Verbesserung des Landschaftsbilds bei. «Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Verteilnetzen gehören zum Kerngeschäft der SAK. Eine sichere, leistungsfähige und effizient betrieben Netzinfrastruktur bildet die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Stromversorgung», sagt Jürg Solenthaler, SAK Bereichsleiter Netz. „Unsere Stärke besteht darin, auch vorstädtische und ländliche Netze dank unserem grossen Know How sowie der langjährigen Erfahrung mit einer hohen eigenen Wertschöpfung im Interesse unserer Kunden effizient zu betreiben.“

Freude beim Gemeindepräsidenten

«Wir schätzen es, dass die Verantwortlichen der SAK auch in weniger dicht besiedelten ländlichen Regionen in eine zeitgemässe und vor allem sichere Stromversorgung investieren, das ist nicht selbstverständlich», sagt der Muolener Gemeindepräsident Bernhard Keller. Das Verschwinden der Freileitungen und auch der Betonmast-Transformatorenstationen sei positiv für das Landschaftsbild und erleichterte zudem die Bewirtschaftung. Der Wechsel von den alten Betonmast-Transformatorenstationen hin zu modernen Kleinsttransformatorenstationen mache den technischen Wandel auch im Bereich der Stromversorgung sichtbar. Erfreulich ist für den Gemeindepräsidenten auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der SAK und auch von Seiten der durch das Verlegen der Erdleitungen betroffenen Grundeigentümer seien keinerlei kritische Stimmen zu hören. «Für unsere Gemeinde ist die laufende Netzsanierung eine rundum gefreute Sache», unterstreicht Bernhard Keller.

Freileitung wird in den Boden verlegt

Das Dorf Muolen und dessen Umgebung werden zurzeit über eine Mittelspannungs-Freileitung vom SAK Unterwerk Häggenschwil aus mit Strom versorgt. Die SAK investiert gegen zwei Millionen Franken in die im Frühjahr 2011 begonnene Netzsanierung. Auslöser der Sanierung sind die Betonmast-Transformatorenstationen, welche vor mehr als 30 Jahren erstellt worden sind und altershalber ersetzt werden müssen. Diese werden durch sechs modernste vorfabrizierte Kleinsttransformatorenstationen ersetzt und danach demontiert. Gleichzeitig werden acht Kilometer Freileitung in den Boden verlegt. Dank der Optimierung des Verteilnetzes können – trotz Reduktion der Anzahl Transformatorenstationen – die Versorgungssicherheit sowie die Bedürfnisse von morgen gewährleistet werden. «Die Netzsanierung in Muolen ist wegen des weitläufigen Gebiets und den grossen Distanzen sehr aufwendig. Bei der Erdverlegung müssen zudem verschiedene Bäche, Strassen und Wege mit einer Horizontalbohrung unterquert werden», sagt SAK Projektleiter Guido Eberle.

Für mehr Versorgungssicherheit

Heute erfolgt die Energieversorgung der Gemeinde Muolen über eine Stichleitung. Mit dem Sanierungsprojekt wird gleichzeitig ein Hilfsanschluss an das Netz der Elektra Häggenschwil realisiert. Mit dieser zweiten Einspeisung für Muolen wird die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung in der Gemeinde Muolen auf Jahrzehnte hinaus verbessert. Damit können die Stromunterbrüche bei Netzsanierungen, Instandhaltungsarbeiten oder Netzstörungen massiv minimiert werden. An den Kosten für diesen Hilfsanschluss beteiligt sich die Elektra Muolen anteilsmässig. «Mit diesem Hilfsanschluss», so ist Jürg Solenthaler überzeugt, «haben die SAK, die Elektra Muolen und die Elektra Häggenschwil gemeinsam eine technisch und wirtschaftliche optimale Lösung für eine sichere zukunftsgerichtete Stromversorgung ihrer Kunden getroffen».

Die SAK

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) ist der führende regionale Dienstleister für Netze und Energie in den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Mit 290 Mitarbeitenden deckt die SAK die ganze Wertschöpfungskette ab: Von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis hin zu Vertrieb und Rechnungsstellung. Über ein leistungsstarkes Verteilnetz werden direkt oder indirekt 440’000 Menschen sicher mit Strom versorgt. Zur Strom- und Wärmegewinnung aus erneuerbarer Energie engagiert sich die SAK weitsichtig im Bau und Betrieb von Stromproduktions- und Wärmepumpenanlagen und beteiligt sich an entsprechenden Investitionen. Mit SAKnet befindet sich ein Glasfasernetz im Aufbau, welches Privat- und Geschäftskunden die schnelle Datenübertragung ermöglicht.

Kommentar schreiben

 

 

 
 
Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.
 
Kommentar senden