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  • // WINDKRAFTANLAGE SCHOLLBERG

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) prüft den Bau einer Windkraftanlage auf dem Gebäude der Schollberg AG im Steinbruch bei Trübbach.

    Bereits 2011 hat eine technische Machbarkeitsstudie sehr gute Voraussetzungen für den Betrieb einer Windturbine mit einer Jahresproduktion von rund 3.5 GWh attestiert.

    Die Idee für den Bau einer Windkraftanlage auf dem Areal des Steinbruchs Schollberg wurde ursprünglich durch die Firma Schollberg AG selbst geprüft. Erste Abklärungen im Jahr 2011 zeigten, dass die Windaktivitäten als auch die Lage (Standort in einem Steinbruch; ideale Anbindung an das bestehende Strom-Transportnetz) für die Umsetzung des Projekts sprechen. Die SAK hat die ursprüngliche Projektidee seither in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten, unter anderem der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB), weiterentwickelt.

    Bevölkerung

    Der Einbezug der Bevölkerung sowie die öffentliche Diskussion zum Projekt Windkraftanlage Schollberg sind der SAK sehr wichtig. Die Bevölkerung wird immer wieder direkt vor Ort auf den neusten Stand des Projektes gebracht. Dabei sind skeptische als auch wohlwollende Stimmen gefragt.
    Die nächste Infoveranstaltung ist voraussichtlich im Sommer 2016 geplant.

    Umwelt und Raumplanung

    Eine detaillierte Machbarkeitsstudie mit dem Fokus auf die Themen Umwelt und Raumplanung liegt seit Frühling 2013 vor. Die kantonalen Amtsstellen, verschiedene Interessen- und Umweltverbände sind über die detaillierte Projektplanung, die Machbarkeitsstudie und die gestartete Windmessung orientiert. Die Stellungnahmen der kantonalen Amtsstellen sehen dem Projekt positiv entgegen.

    Seit September 2014 liegen detaillierte Berichte zu den Themen Fledermäuse, Zugvögel, Lärmemissionen und Schattenwurf vor. Diese wurden – ergänzend zur Machbarkeitsstudie – den zuständigen Behörden eingereicht. Sie werden in der nächsten Richtplanung veröffentlicht.

    Windmessung erfolgreich abgeschlossen

    Um die langfristigen Windvorkommen zu messen, wurde von Mai 2013 bis September 2014 eine 40 Meter hohe Messanlage aufgestellt. Aus technischen Gründen konnte diese nicht auf dem geplanten Standort der definitiven Windturbine (Gebäudedach Steinbruch Schollberg AG), sondern rund 200 Meter versetzt auf der Wiese des hinteren Schollbergs gesetzt werden. Parallel dazu wurde für zwei Monate eine LIDAR-Messung direkt auf dem Gebäudedach installiert.

    Die Auswertungen der Windmessung ergab eine mittlere Windgeschwindigkeit von 4.75 m/s und entspricht einem mittleren Windstandort in der Schweiz.

    Weiteres Vorgehen

    Detailabklärungen technischer Art:

    • Detaillierte technische Abklärungen zur Gebäudestatik/Fundation
    • Berechnung des Ertragsausfalls durch Abschalt-Automatik
    • Einholung Offerte für die Investitionsrechnung
    • Übertragung der Kosten in den Businessplan

    Bewilligungsprozess:

    Sommer 15Antrag auf die Festsetzung des Standortes im Richtplan
    Frühjahr 16Antrag für Nutzung der Windkraft an diesem Standort
    Herbst 16Start Bewilligungsprozess