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    So funktioniert eine Wärmepumpe

    In Luft, Wasser und Erde liegen riesige Wärmereserven (Sonnenenergie, Erd- und auch Abwärme). Eine Wärmepumpe erschliesst diese regenerierbare Energiequelle. Mit nur 20 – 33% elektrischer Antriebsenergie für den Kompressor, der die Umweltwärme auf Heizwassertemperatur anhebt, werden 66 - 80% Umweltwärme nutzbar gemacht. Der Spareffekt gegenüber fossilen Energien beträgt damit bis zu 80%.

    Der Wärme-Kreislauf

    Bei einer Wärmepumpen-Heizanlage sind insgesamt drei geschlossene Kreisläufe notwendig, damit die Umweltenergie für Ihre Raumheizung nutzbar gemacht werden kann.

    Der erste Kreislauf besteht darin, aus einer Wärmequelle (Erdwärme, Luft, Wasser) die benötigte Energie zu gewinnen. Im zweiten Kreislauf wird diese Energie durch die Wärmepumpe umgesetzt, verdichtet und an das Heizsystem übertragen. Bei der Verdichtung wird die Umweltwärme auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und ist somit für das Heizsystem nutzbar. Im dritten und letzten Kreislauf wird diese Wärme über das Heizsystem auf das Gebäude übertragen. Die Aufgabe der Wärmepumpe ist es also, die Umweltenergie möglichst energieeffizient umzuwandeln und an den Verteilerkreislauf weiterzuleiten.

    Im ersten Schritt wird eine Flüssigkeit in einem geschlossenen Kreislauf durch die jeweilige Wärmequelle um 2-4°C erwärmt. Diese gewonnene Wärme bringt ein flüssiges Gas mit einem sehr tiefen Siedepunkt in den gasförmigen Zustand und wird nun in einem Kompressor verdichtet. Mit steigendem Druck steigt auch die Temperatur dieses Gases.

    In einem Wärmetauscher wird diese Wärme nun wiederum an das Heizungswasser abgegeben. Dieses warme Wasser kommt nun in das Lager, den Pufferspeicher, oder erwärmt das Trinkwasser des Boilers. Das Gas wiederum wird dabei wieder verflüssigt und ihm wird erneut Umweltwärme zugeführt – der Kreislauf beginnt von vorne.

    Die Effizienz dieses Prozesses wird in der Leistungszahl (auch COP, Coefficient of Performance) abgebildet. Sie ist das Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizenergie und der aufgewendeten elektrischen Energie. Je höher dieser Wert ist, desto effizienter und günstiger heizen Sie.