Energiemission

Energiefakt: Sowohl bei Bauten als auch in der Mobilität gewinnt die elektrische Energie immer mehr an Bedeutung. Wärmepumpen lösen Gas- und Ölkessel ab und die Elektromobilität konkurriert zunehmend die Verbrennungsmotoren. 

Unsere Lösung

 Kurz & einfach im Video erklärt

Energiewende

Die Energiemärkte in der Schweiz stehen vor grossen Veränderungen. Der Bundesrat hat darauf reagiert und die Energiestrategie 2050 entwickelt. Damit soll die Umweltbelastung der Schweiz reduziert werden und gleichzeitig der hohe Versorgungsstandard erhalten bleiben. Die SAK unterstützt diese Strategie mit ihrer Energiemission – machen auch Sie mit und profitieren Sie von zahlreichen Förderungsprojekten!

In der Schweiz wird rund die Hälfte der fossilen Energieträger verwendet, um kaltes Wasser auf etwa 65°C zu erwärmen. Um dem entgegenzuwirken hat sich die Schweiz an der Klimakonferenz in Paris verpflichtet, bis 2030 ihre CO2-Emissionen gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Die SAK unterstützt dieses Abkommen mit ihrer Energiemission, welche nachhaltige Energiesysteme im Gebäudebereich anbietet. Die Verbindung des Stromnetzes mit der Wärmeproduktion ergibt einen nachhaltigen Ersatz der bestehenden, fossilen Heizsysteme. Die Wärmepumpen nutzen zum grössten Teil die Energie aus der Umgebung, sei es aus dem Boden oder der Luft. Sie werden soweit möglich mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage betrieben. Sollte dieser nicht ausreichen, steht das SAK Versorgungsnetz mit seinem nachhaltigen Naturstrommix zuverlässig unterstützend zur Verfügung.

Das Stromversorgungsnetz hängt von einem permanenten Gleichgewicht zwischen Verbrauch und Einspeisung ab. Das heisst, es muss in jeder Sekunde dieselbe Menge Strom verbraucht werden, wie in das Netz eingespeist wird.

Dieses Gleichgewicht halten zu können, stellt – bedingt durch die zunehmenden Einflüsse des Wetters – eine der grossen Herausforderungen für die Energieversorger dar. Als Lösung gilt die Kombination von wetterabhängiger Produktion und Speicherlösungen. Das heisst: Um das Netz nicht unnötig zu belasten, soll die Energie möglichst an ihrem Produktionsort zwischengespeichert werden. Von dort kann sie dann bei Bedarf wiederum direkt bezogen werden. Wärme- und Batteriespeicher sind somit eine ideale Ergänzung für Photovoltaikanlagen.

Die Privathaushalte verbrauchen in der Schweiz 27 % der gesamten Energie. Dieser Wert verteilt sich auf 3.5 Mio Haushalte, in welchen Strom verbraucht und geheizt wird. Während in einigen Haushalten eine gewisse Flexibilität im Stromverbrauch besteht, bezieht ein anderer Teil der Verbraucher den Strom zu den traditionellen Spitzenzeiten.

Typisches Beispiel dafür ist die Warmwasserproduktion. Diese verfügt über einen Speicher, welcher einfach dann voll sein muss, wenn die Bewohner warmes Wasser benötigen – was ja zu unterschiedlichsten Zeiten der Fall sein kann. Da der Speicher aber auch sehr gut isoliert ist, spielt es keine Rolle, um welche Zeit das Wasser aufgeheizt oder verbraucht wird. Flexible Verbraucher sind ideal um die schwankende, wetterabhängige Stromproduktion durch die Sonne oder den Wind auszugleichen. Je mehr Haushalte ihre flexiblen Verbraucher mit Anlagen für erneuerbare Energien vereinigen, umso besser kann die Energiewende in der Schweiz unterstützt werden.

Motivation

Weshalb sollten Sie überhaupt die eigene Energiemission starten? Warum Ihr Haus umrüsten und in erneuerbare Systeme investieren? 

Natürlich, die Meinungen dazu sind äusserst unterschiedlich. Verschiedene Faktoren wie auch Fakten zeigen uns allerdings auf, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich um die Zukunft zu kümmern. Dafür stehen uns heute moderne und erprobte Lösungen zur Verfügung. Lancieren Sie mit uns Ihre persönliche Energiemission. Gemeinsam machen wir Ihr Zuhause fit für die Energiezukunft.

Es liegt nicht an uns, darüber zu urteilen, ob die Klimaerwärmung durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern ausgelöst wurde. Ebenfalls können wir nicht beurteilen, wie risikoreich der Betrieb von Atomkraftwerken ist. Tatsache ist, dass beide Faktoren für die Umwelt und für kommende Generationen zur Belastung werden. Stellen Sie sich vielmehr die Frage, ob wir diese Altlasten einfach weiterreichen sollen – oder ob wir einen Teil zur Verbesserung leisten möchten. Sie allein gestalten Ihre Energiezukunft.

Die Energiemission bietet die Chance, einen grossen Teil unserer Energieproduktion und -versorgung in der Ostschweiz anzusiedeln. Wärmepumpen nutzen dabei unsere Umgebungswärme und die Photovoltaikanlagen werden vor Ort von der Sonne angetrieben. Solche Anlagen reduzieren schrittweise den Import elektrischer Energie und fossiler Brennstoffe. Und: Der Bau und die Wartung von Anlagen der SAK Energiemission fördern regionale Firmen und schaffen neue Arbeitsplätze.

Ein selbst gebackenes Brot schmeckt doch immer irgendwie besser als ein Gekauftes. Sie wissen worauf wir hinaus wollen? Genauso verhält es sich auch mit der Energie. Es ist ein tolles Gefühl den eigenen Energiebedarf zu einem grossen Teil mit eigenen Mitteln und Möglichkeiten zu decken.

Die kantonalen Energiedirektoren erhöhen die Anforderungen an die Gebäude schrittweise. Das System wandelt sich langsam von der Förderung zur Forderung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis in allen Haushalten ein Teil der Energie aus erneuerbaren Quellen als Standard verlangt wird. Wer bereits heute den Schritt wagt, macht sein Haus frühzeitig fit für die Energiezukunft und kann dabei von Fördermassnahmen der öffentlichen Hand profitieren.

Förderung

Die Energiewende in der Schweiz wird mit unterschiedlichsten Massnahmen gefördert und vorangetrieben. Die SAK hilft Ihnen den Überblick zu wahren und alle möglichen Förderungen für Ihr Projekt zu beanspruchen.

Der Bund fördert die Produktion von Solarstrom finanziell. Für kleinere Photovoltaikanlagen gibt es eine Einmalvergütung (EIV). Die EIV beläuft sich auf bis zu 30 Prozent der investierten Mittel.

Immobilienbesitzer können Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz oder Nutzung von erneuerbaren Energien von den Steuern abziehen. Zudem ist der Eigenverbrauch des selber produzierten Solarstroms steuerfrei.

Mit zertifiziertem Naturstrom kann jeder Anlagenbetreiber am Energiemarkt teilnehmen. Denn: Der überschüssige Strom kann auf Naturstrombörsen gehandelt werden, wodurch ein zusätzlicher Ertrag entsteht. Für Teilnehmer der SAK Energiemission besteht die Möglichkeit, dass wir diesen Handel für sie übernehmen und ihre Energie direkt in die Naturstromprodukte der SAK einfliessen lassen.

Sowohl die Kantone als auch die Gemeinden unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Projekte.