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Medienmitteilungen 2019

SAK baut Telekom-Strategie mit Google Cloud-Partnerschaft weiter aus

13. März 2019

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) kooperiert künftig mit Google und treibt damit ihre Telekom-Strategie weiter voran. Die gestern besiegelte Cloud Interconnect-Partnerschaft signalisiert den Beginn einer strategischen Zusammenarbeit. Folgen sollen bald Angebotserweiterungen der SAK-Tochter i-Way im Bereich Cloud-Migration und -Infrastruktur. Dank Google Cloud-Interconnect profitieren ab sofort bestehende und potentielle Kunden von der Rechenzentrum Ostschweiz AG (RZO), vom erweiterten Angebot modernster hybrider Cloud-Lösungen.

Im Rahmen ihrer Telekom-Wachstumsstrategie besiegelte die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) gestern ihre Cloud Interconnect-Partnerschaft mit Google. Die SAK ist Mutterhaus des Internetproviders iWay und des Rechenzentrum Ostschweiz (RZO). Mit der Angebotserweiterung rund um die Google Cloud Interconnect-Dienste können private Unternehmensnetzwerke – oder Teile davon – in die Google Cloud erweitert werden. Die sogenannten hybriden Lösungen können wahlweise mit Servern im RZO oder in Google-Rechenzentren bezogen werden.

Vernetzte Trilogie: SAK, iWay und RZO

Im Frühling 2018 hat die SAK das auf Basis von TIER IV Level zertifizierte hochverfügbare Rechenzentrum Ostschweiz in Betrieb genommen. Dank Photovoltaik-Gebäudehülle und ausgereifter adiabatischer Kühlvorrichtung gilt es bis heute als energieeffizientestes Rechenzentrum der Schweiz. Unternehmen und Institutionen stehen ein-zelne sowie eingezäunte Racks, Lounges und ganze Rechenzentrumsflächen in Form von Private Suites zur Verfügung.

Kurz zuvor, im Herbst 2017, kaufte die SAK zudem den Internetprovider iWay. Die beiden Firmen, iWay und RZO, ergänzen das bestehende SAK-Angebot im Bereich Digital um wertvolle Services und Kundenbeziehungen. Mit der Google-Kooperation vernetzt und erweitert die SAK nun die Angebote der beiden Tochtergesellschaften ge-schickt mit modernsten hybriden Cloud-Lösungen. Der erste Schritt ist mit der Zertifizierung des RZO, dank Cloud Interconnect-Partnerschaft, nun geschafft. Es folgen die Zertifizierungen von iWay als Infrastruktur- und Cloud-Migration-Partner, die bereits initiiert worden sind.

iWay als One-Stop Shop für Cloud-Services

Mit den Zertifizierungen zum Google Infrastruktur- und Cloud-Migration-Partner ergänzt iWay die bestehende Produktepallette aus den Bereichen Server, VMs und Storage, mit automatisierten containerbasierten Produkten. Mit der Erweiterung der Produkte durch Datenbank-Services entwickelt sich der Internetprovider zu einem wichtigen Cloud-Player im hiesigen Markt, wie iWay CEO Matthias Oswald erklärt: «Mit der Neuausrichtung bieten wir unse-ren Kunden ein One-Stop Shop-Angebot rund um die modernsten Cloud-Services. Selbstverständlich inklusive umfassender Beratungsleistungen zur optimalen individuellen Nutzung.»  Die Google-Partnerschaft verschafft iWay auch den Zugang zu sehr spezifischen Services aus entwicklungsstarken Bereichen, wie Artificial Intelligence (AI), Machine Learning (ML) und Natural Language Processing (NLP).

Weitere Auskünfte

Roman Griesser, SAK Medienstelle, +41 71 229 52 09, medien@sak.ch

Ricken-Spannungsumbau kurz vor Vollendung

Der gestrige Abbau eines über 12 m hohen und rund 4 Tonnen schweren Mittelspannungsmastes steht symbolisch für die baldige Vollendung des Projekts «16/20 kV Spannungsumstellung im Gebiet Ricken» der SAK.

6. März 2019

Der von der St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) im Jahr 2012 initiierte Spannungsumbau im Gebiet Ricken befindet sich mit dem Rückbau der Freileitungen aktuell in der Abschlussphase. Dies verdeutlicht der gestrige Abbruch eines über 4 Tonnen schweren und über 12 Meter hohen Freileitungsmasten ausserhalb des Dorfes Ricken, der das nahende Ende einer über 6-jährigen Bauzeit symbolisiert. Nebst einer deutlich verbesserten Versorgungssicherheit profitieren nebst Anwohnern auch Touristen von einem sichtbar aufgewerteten Landschaftsbild.

Der gestrige Abbau eines über 12 m hohen und rund 4 Tonnen schweren Mittelspannungsmastes steht symbolisch für die baldige Vollendung des Projekts «16/20 kV Spannungsumstellung im Gebiet Ricken» der SAK.

Die Versorgung im Gebiet Ricken erfolgte bis anhin mit einer Spannung von 16 kV über lange Freileitungen, welche durch Schutzgebiete von nationaler Bedeutung führten. Aufgrund des Alters, der Störungsanfälligkeit und der Strategie Mittelspannungsfreileitungen zu verkabeln, prüfte die SAK verschiedene Verkabelungsvarianten. «Der Bau einer Ringkabelleitung ab dem Unterwerk Wattwil erwies sich in der Projektierungsphase als wirtschaftlich und technisch beste Variante», wie Jürg Solenthaler, Leiter Netze SAK, auf Anfrage bestätigt. Im Jahr 2012 startete die SAK das Projekt «16/20 kV Spannungsumstellung im Gebiet Ricken».

Die Übersicht zeigt das vom Spannungsumbau betroffene Gebiet und die damit einhergehenden Netz-Optimierungen (Quelle: SAK).

Etappenweise Inbetriebnahme

Nach rund 6 Jahren Planungs- und Bauarbeiten erfolgte am 13. September 2018 die Spannungsumstellung mit der Inbetriebnahme der 20 kV Kabelleitungen auf der Passhöhe. Bis zu dieser Fertigstellung erfolgte in Etappen der Bau und die Inbetriebnahme mehrerer neuer Kabelleitungen sowie Transformatorenstationen ab dem Unterwerk Wattwil. Mit der Umstellung erfolgt die Versorgung der Kunden mit elektrischer Energie neu nicht mehr ab Unterwerk Ernetschwil sondern ab Unterwerk Wattwil.

Für die rund 1‘200 Stromkunden ging dieser Wechsel ohne weitere Auswirkungen von statten. Anders sieht dies für die SAK aus, wie Andreas Rutz, Leiter Projektteam Engineering Netz SAK, erklärt: «Mit der Inbetriebnahme übergab die bis anhin zuständige Regionalvertretung (RV) See & Gaster in Uznach die Zuständigkeit für das Gebiet per 1. Oktober 2018 an die RV Toggenburg in Wattwil.»

Die letzte Bauetappe im Gallenmüsli, mit dem Ringschluss zwischen der «Trafostation Ricken» und der «Trafostation Hinterer Hummelwald», und die Rückbauten der Freileitungen starteten anfangs 2019 und dauern voraussichtlich bis in den Sommer. Der definitive Projektabschluss ist mit letzten finalen Arbeiten auf den Winter 2019/20 geplant. Die SAK hat in dieses Projekt rund CHF 3.65 Millionen investiert.

Bisher von Freileitungen durchquerte Naturschutzgebiete werden dank des Projekts «16/20 kV Spannungsumstellung im Gebiet Ricken » entlastet (Quelle: IG GIS AG, www.iggis.ch; bearbeitet durch die SAK).

Auch die Umwelt profitiert

Nebst den ökonomischen und technischen Vorteilen wurde mit dem Spannungsumbau die Gesamtleitungslänge reduziert und die Versorgungssicherheit verbessert. «Die Freileitungen im Gebiet Ricken waren stets starken Witterungseinflüssen ausgesetzt, was hin und wieder, beispielsweise bei starken Schneefällen, zu Netzunterbrüchen führte. Mit der Verlagerung der Leitungen in den Boden profitieren wir alle», wie der Gemeindepräsident von Gommiswald, Peter Hüppi sagt.

Mit dem Umbau konnte die SAK Kunden teilweise bereits mit Glasfasernetzanschlüssen versorgen, die verblei-benden werden diese in den nächsten eins bis zwei Jahren erhalten. Nebst dem Abbruch von 10,7 km Freileitungen und der Verlegung von 13,3 km Kabelleitungen, wurden 11 Freiluft- durch kleine Gebäude-Transformatorenstationen ausgetauscht. All dieses Massnahmen führten zu einer sichtbaren Aufwertung des Landschaftsbilds. Mit dem Spannungsumbau gewann das Gebiet Ricken an zusätzlicher Attraktivität, wie Alois Gunzenreiner, Präsident der Gemeinde Wattwil, auf Anfrage bestätigte: «Das Gebiet Ricken wird zu allen Jahreszeiten rege von Touristen besucht. Sei es von Wanderern im Sommer oder von Langläufern im Winter. Die nun abgebauten Freileitungen werten das Gebiet zusätzlich auf.» Zusätzlich wurden im Rahmen der Realisation dieses Spannungsumbaus rund 10 km Niederspannungsfreileitungen (230/400 V) ebenfalls verkabelt und abgebrochen.

Freuen sich über die positiven Effekte, die der Spannungsumbau am Ricken mit sich bringt: Andreas Rutz (Leiter Projektteam Engineering Netz, SAK), Peter Hüppi (Gemeindepräsident, Gommiswald), Jürg Solenthaler (Leiter Netze, SAK) (v.l.n.r.).

Spannungsumbau Ricken: Zahlen & Fakten

 
   

Neubau

  Umbau

    Gebäude-Transformatorenstation 16 -> 20 kV: 1 Stück
Gebäude-Transformatorenstation: 11 Stücke  
Gebäude-Schaltstation: 1 Stück

  Abbruch/Demontage

Kabelleitung 16/20 kV: 13.4 km    Freiluft-Transformatorenstation: 11 Stücke
Kabelleitung 230/40 0V: 28 km    Freileitung 16 kV / 20 kV & 230/400 V: 10.7 km & 10 km
Kabelverteilkabinen für das 230/400 V-Netz: 20 Stücke    Kabelleitung 16 kV / 20 kV: 1.1 km

 

Die E-Mobilität rollt: SAK installiert vier Ladestationen in Spreitenbach und knackt damit die 100er-Marke

6. März 2019

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) baut, gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern, das «Evpass»-Ladenetz weiter aus. Das Netz soll dereinst die gesamte Schweiz abdecken. In Spreitenbach in der Überbauung «LimmatSpot» wurden jetzt vier Ladestationen in Betrieb genommen. Mit «LimmatSpot» knackt die SAK die 100-er Marke installierter Ladestationen.

Die weltweit steigenden Absatzzahlen von Elektroautos bestätigen, die E-Mobilität ist im Hier und Jetzt angekommen. Auch in der Schweiz rollt die E-Mobilität und die Nachfrage wird immer grösser. Parallel dazu baut die SAK – gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern – das «Evpass»-Ladenetz aus.

Bei der Überbauung «LimmatSpot» in Spreitenbach wurden im Februar 2019 die «Evpass»-Ladestationen Nummern 99 bis 102 in Betrieb genommen. Die Überbauung LimmatSpot stellt dafür vier Parkplätze zur Verfügung. Alle Ladestationen werden mit Naturstrom betrieben und können mittels kontaktloser Kreditkarte, «Evpass»-App, «Evpass»-Karte oder dem SBB «SwissPass» bedient werden. E-Mobilisten angeschlossener Roaming-Partner können die Stationen ebenfalls nutzen.

Die SAK als erfahrener E-Mobilitätsdienstleister übernimmt Wartung und Pikett der Ladestationen.

Weitere Auskünfte

Roman Griesser, SAK Medienstelle, +41 71 229 52 09, medien@sak.ch

über die sak

Unser Anspruch: Wir sind das innovativste Energieversorgungsunternehmen für Menschen in der Ostschweiz. Unsere Geschäftsfelder umfassen Stromerzeugung, Strom- und Wärmelieferung, ein modernes Glasfasernetz und leistungsfähige Internet-, TV- und Telefon- Dienste sowie die Förderung von E-Mobilität und erneuerbaren Energien. Mit rund 400 Mitarbeitenden decken wir die ganze Wertschöpfungskette ab: Von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis hin zu Vertrieb und Rechnungsstellung.

Die E-Mobilität rollt: SAK installiert Ladestation im Migros-Supermarkt Sulgen

Jan Müller (Projektleiter Elektroinstalationen, SAK) und Marco Campisi (Filialleiter Migros Sulgen) bei der Inbetriebnahme der E-Ladestation in der Migros Sulgen.

6. März 2019

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) baut, gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern, das «Evpass»-Ladenetz aus. Das Netz soll dereinst die gesamte Schweiz abdecken. Im Migros-Supermarkt Sulgen wurde zusammen mit der Migros Ostschweiz die Ladestation Nummer 98 in Betrieb genommen.

Die weltweit steigenden Absatzzahlen von Elektroautos bestätigen, die E-Mobilität ist im Hier und Jetzt angekommen. Auch in der Schweiz rollt die E-Mobilität und die Nachfrage wird immer grösser. Parallel dazu baut die SAK – gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern – das «Evpass»-Ladenetz aus.

Beim Migros-Supermarkt Sulgen wurde im Februar die Ladestation Nummer 98 in Betrieb genommen. Die Migros Ostschweiz stellt dafür einen Parkplatz zur Verfügung. Die Ladestation wird mit Naturstrom betrieben und mittels «Evpass»-App, «Evpass»-Karte oder dem SBB «SwissPass» bedient.

Gemeinsam in die Energiezukunft

Über die neu installierte Ladestation im Migros-Supermarkt Sulgen freut sich der Filialleiter Marco Campisi: «Mit dieser Ladestation können unsere Kundinnen und Kunden von einer weiteren attraktiven Dienstleistung profitieren. E-Mobilisten können ihre Fahrzeuge bequem während der Einkaufszeit aufladen.» Die SAK als erfahrener E-Mobilitätsdienstleister übernimmt Wartung und Pikett der Ladestation.

Weitere Auskünfte

Roman Griesser, SAK Medienstelle, +41 71 229 52 09, medien@sak.ch
Silke Seichter, Leiterin Baukommunikation Migros Ostschweiz, +41 71 493 24 50, silke.seichter@gmos.ch

Die E-Mobilität rollt: SAK installiert Ladestation im Pizolpark Mels

Jan Müller (Projektleiter Elektroinstallationen, SAK) und Stefan Hanselmann (Geschäftsführer Pizolpark Mels) bei der Inbetriebnahme der E-Ladestation vor dem Pizolpark in Mels.

6. März 2019

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) baut, gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern, das «Evpass»-Ladenetz aus. Das Netz soll dereinst die gesamte Schweiz abdecken. Im Pizolpark Mels wurden zusammen mit der Migros Ostschweiz die Ladestationen mit den Nummern 96 und 97 in Betrieb genommen.

Die weltweit steigenden Absatzzahlen von Elektroautos bestätigen, die E-Mobilität ist im Hier und Jetzt an-gekommen. Auch in der Schweiz rollt die E-Mobilität und die Nachfrage wird immer grösser. Parallel dazu baut die SAK – gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern – das «Evpass»-Ladenetz aus.

Beim Pizolpark in Mels wurde im Februar die Ladestationen mit den Nummern 96 und 97 in Betrieb genommen. Die Migros Ostschweiz stellt dafür zwei Parkplätze zur Verfügung. Die Ladestation wird mit Naturstrom betrieben und mittels «Evpass»-App, «Evpass»-Karte oder dem SBB «SwissPass» bedient.

Gemeinsam in die Energiezukunft

Über die neu installierte Ladestation beim Pizolpark Mels freut sich der Geschäftsführer Stefan Hanselmann: «Mit dieser Ladestation können unsere Kundinnen und Kunden von einer weiteren attraktiven Dienstleistung profitieren. E-Mobilisten können ihre Fahrzeuge bequem während der Einkaufszeit aufladen.» Die SAK als erfahrener E-Mobilitätsdienstleister übernimmt Wartung und Pikett der Ladestation.

Weitere Auskünfte

Roman Griesser, SAK Medienstelle, +41 71 229 52 09, medien@sak.ch
Silke Seichter, Leiterin Baukommunikation Migros Ostschweiz, +41 71 493 24 50, silke.seichter@gmos.ch

Stromausfall im Gebiet Befang / Trogen nach Brand in Trafostation

Durch den Brand zerstörte Niederspannungsverteilungen in der Trafostation Befang/Trogen von der SAK.

11. Februar 2019

Ein Brand in einer Trafostation in Befang/Trogen führte heute Vormittag zu einem Stromausfall, der teilweise noch immer anhält. Total betroffen waren rund 170 Stromkunden und 91 Digital-Kunden im Versorgungsgebiet der St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK). Das SAK Pikett-Team arbeitet mit Hochdruck daran, die Versorgung aller betroffenen Haushalte zeitnah wiederherzustellen.

Heute kurz nach 10 Uhr ging bei der SAK die Meldung über eine starke Rauchentwicklung aus der Trafostation Befang in Trogen ein. Kurze Zeit später konnte die ausgerückte Trogener Feuerwehr den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen liegt die Ursache im Brand der Niederspannungsverteilung. Vom Stromausfall betroffen sind rund 170 Haushalte im Versorgungsgebiet der SAK. Ebenfalls betroffen ist die Infrastruktur von SAKnet mit rund 90 Internet-, Telefon- und TV-Kunden.

Das SAK-Pikett-Team arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Störungsbehebung. Dank der Installation von Provisorien sollen alle betroffenen Haushalte bis am frühen Abend wieder mit Strom versorgt werden können. Die Störungsbehebung der unter Mitleidenschaft gezogenen SAKnet-Dienste dauert voraussichtlich noch etwas länger. Genauere Angaben kann die SAK diesbezüglich zurzeit nicht machen.

Wegen der starken Hitzeentwicklung muss die Trafostation komplett ersetzt werden. Die SAK rechnet mit einem Aufwand von bis zu zwei Wochen bis der Normalbetrieb der Trafostation wiederaufgenommen werden kann. Die Schadenssumme wird mit rund CHF 70'000.- beziffert.

Die SAK bedauert die Unterbrüche und dankt den betroffenen Kunden für ihr Verständnis.

weitere auskünfte

Roman Griesser, Leiter Unternehmenskommunikation, Telefon +41 71 229 52 09

«Zielnetz Bodensee»: Optimierte Energieversorgung

v.l.n.r.: Clemens Hasler (CEO, SN Energie AG), Dr. Thomas Hefti (Verwaltungsratspräsident, SN Energie AG), Adrian Inauen (Leiter Netze, SN Energie AG), René Gaus (Leiter Netze, EKT AG), Stefano Garbin (CEO, SAK AG) und Jürg Solenthaler (Leiter Netze, SAK AG) bei der Vertragsunterzeichnung des Projekts «Zielnetz Bodensee» am, 30. Januar 2019 in der TA Salwiese in Arbon.

31. Januar 2019

SAK, EKT und SN Energie realisieren gemeinsam ein Leuchtturmprojekt

Die drei Energieversorger SAK AG (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG), EKT AG und SN Energie AG optimieren die Elektrizitätsversorgung im Gebiet zwischen Arbon, Horn, Steinach, Goldach und Rorschach. Davon profitieren nicht nur die Kunden – auch das Landschaftsbild wird vor allem im Raum Goldach durch den Rückbau der Hochspannungsleitungen aufgewertet. Mit der gestrigen Vertragsunterzeichnung haben die drei Initianten das Projekt «Zielnetz Bodensee» besiegelt.

Im Gebiet Stachen in Arbon steht ein Unterwerk von EKT. Nur wenige Meter daneben eines von SN Energie. Ein ähnliches Bild präsentiert sich in Goldach und Rorschach. Die Standorte der Unterwerke sind historisch gewachsen. Jeder Stromversorger hat sich bisher auf sein eigenes Versorgungsnetz konzentriert. Nun brechen SAK, EKT und SN Energie mit dem Projekt «Zielnetz Bodensee» diese alten Strukturen zugunsten der Kunden auf.

Netzoptimierung als Grundidee

Im Rahmen strategischer Zielnetzplanungen der SAK in den Jahren 2010 bis 2015 und anschliessend initiierten Untersuchungen am historisch entstandenen Elektrizitätsnetz im Gebiet zwischen Arbon und Rorschach konnten die drei Energieversorger gemeinsame Optimierungspotentiale feststellen. Eine daraufhin initiierte Machbarkeitsstudie vermochte den Initialgedanken zu bestätigen und somit war das Projekt «Zielnetz Bodensee» Ende 2015 geboren. Mit der gestrigen Vertragsunterzeichnung besiegelten die drei Parteien nun endgültig ihr Vorhaben. Bis die neue Netzstruktur allerdings vollständig realisiert ist, vergehen bis zu 15 Jahre.

Die Grundidee von «Zielnetz Bodensee» entstammt der gemeinsamen Optimierung historisch gewachsener Netzstrukturen zugunsten der Kunden. Während sich in der Vergangenheit die Energieversorger hauptsächlich auf den Ausbau und Unterhalt ihrer Infrastrukturen in ihrem Netzgebiet fokussierten, stehen heute gemeinsame Optimierungen auch über die Netzgebietsgrenzen hinaus im Fokus der Interessen. So auch im Projekt «Zielnetz Bodensee», wie Stefano Garbin, CEO SAK AG, ausführt: «Technologische Entwicklungen führen auch im Bereich der Energieversorgung zu neuen Optimierungspotentialen. In diesem Projekt einerseits durch den Rückbau und andererseits durch die gemeinsame Nutzung bestehender Infrastrukturen.»

Die Kunden profitieren

«Zielnetz Bodensee» führt zu Kostenvorteilen bei gleichbleibenden Sicherheits- und Qualitätsstandards. Vor allem in den Bereichen Netzbetrieb und Instandhaltung profitieren die drei Energieunternehmen. Bis zur vollständigen Realisierung in etwa 15 Jahren verringern sich die Netzkosten für dieses Gebiet gegenüber den Kosten für einen Eins-zu-eins-Ersatz um einen zweistelligen Millionenbetrag. Aufgrund der Netzgrössen sind die finanziellen Auswirkungen für den einzelnen Kunden allerdings nur gering spürbar.

Die partielle Entlastung der Netzinfrastruktur falle aber auch zugunsten des Landschaftsbilds aus, wie Jolanda Eichenberger, CEO EKT-Gruppe, erklärt: «Mit der gemeinsamen Nutzung von Leitungen und Unterwerken können die historisch gewachsenen Parallelnetze im besagten Raum zurückgebaut werden. Sichtbar wird dies vor allem durch den Wegfall der Hochspannungsleitungen. Das Landschaftsbild wird dadurch deutlich aufgewertet.»

«Zielnetz Bodensee»

Mit der Umsetzung «Zielnetz Bodensee» reduzieren sich die Anzahl der Netzanlagen im betrachteten Netzgebiet. Dazu gehören die Unterwerke Goldach, Rorschach und Arbon. Der Rückbau der Netzanlagen erfolgt während der Überführung vom Ist- ins Zielnetz. Parallel werden Anlagen, die weiterbetrieben werden wollen, soweit optimiert, dass diese von den Projektpartnern künftig gemeinsam genutzt werden können. Die heutige Versorgungsgebietszuteilung bleibt indes auch nach der Zielnetzrealisierung unverändert, wie Clemens Hasler, CEO SN Energie AG, sagt: «Jedes Unternehmen ist im Sinne des Stromversorgungsgesetzes unabhängiger Netzbetreiber, der auf Basis seiner Anlagen, Betriebsaufwänden und Energieumsätzen eigene Netznutzungstarife erhebt.»

Auch an den Eigentumsverhältnissen ändert sich nichts, wie Dr. Thomas Hefti, Verwaltungsratspräsident SN Energie AG, bestätigt: «Gemeinschaftlich genutzte Netzanlagen bleiben im Eigentum desjenigen Eigners, der bereits vor der Zielnetzrealisierung Anlageneigentümer war. Die anderen Netzbetreiber erwerben in diesen Fällen ein Nutzungsrecht über den Bestand der Anlage und beteiligen sich im Rahmen der Nutzungsrechtanteile an den laufenden Betriebskosten.» Im Sinne einer gemeinsamen Systembetrachtung und der Optimierung von historisch gewachsenen Infrastrukturen zugunsten der Kunden ist «Zielnetz Bodensee» für die Energiebranche durchaus als Leuchtturmprojekt zu verstehen.

Über SAK

Unsere Geschäftsfelder umfassen Stromerzeugung, Strom- und Wärmelieferung, ein modernes Glasfasernetz und leistungsfähige Internet-, TV- und Telefon- Dienste sowie die Förderung von E-Mobilität und erneuerbaren Energien. Mit rund 400 Mitarbeitenden decken wir die ganze Wertschöpfungskette ab: Von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis hin zu Vertrieb und Rechnungsstellung.

Über SN Energie

Die SN Energie AG nutzt seit über 80 Jahren die Energie des Wassers in den Glarner und Bündner Alpen zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Produktion von elektrischem Strom. Kern-, Wind- und Handelsenergie ergänzen unser diversifiziertes Erzeugungsportfolio. Zudem ist SN Energie Eigentümerin von Hoch- und Mittel-spannungsnetzen im Raum St. Gallen – Bodensee, zur Belieferung ihrer Aktionärspartner.

Über EKT

Die EKT-Gruppe versorgt die Thurgauer Gemeinden sicher und zuverlässig mit Strom. Einen Teil davon produziert sie selbst aus neuen erneuerbaren Energien und engagiert sich für eine nachhaltige Wärmeerzeugung. Ausserdem kauft und verkauft die EKT Strom in der ganzen Schweiz. Daneben betreibt sie ein flächendeckendes Glasfasernetz und seit Sommer 2018 ein eigenes Datacenter im Thurgau.

Die E-Mobilität rollt: SAK installiert eine Ladestation in Mosnang

Freuen sich über die neu installierte Ladestation: Hulftegg-Gastgeber Andreas Kalberer (links) und Andreas Aebli, Monteur bei der SAK.

08. Januar 2019

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) baut, gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern, das «Evpass»-Ladenetz aus. Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Gasthaus «Hulft-egg» in Mosnang wurde eine weitere Ladestation in Betrieb genommen.

Die weltweit steigenden Absatzzahlen von Elektroautos bestätigen, die E-Mobilität ist im Hier und Jetzt angekommen. Auch in der Schweiz rollt die E-Mobilität und die Nachfrage wird immer grösser. Parallel dazu baut die SAK – gemeinsam mit Green Motion und seinen Partnern – das «Evpass»-Ladenetz aus. In der ganzen Schweiz werden 1'600 Ladestationen installiert. In ihrem Heimmarkt, der Ostschweiz, installiert die SAK voraussichtlich 230 Ladestationen.

Beim Gasthaus «Hulftegg» wurde vor kurzem die «Evpass»-Ladestation Nummer 95 in Betrieb genommen – es ist bereits die zweite Station in der Gemeinde und wurde von dieser auch mitfinanziert. Die Ladestation wird mit Naturstrom betrieben und mittels «Evpass»-App, «Evpass»-Karte oder dem SBB «SwissPass» bedient. E-Mobilisten angeschlossener Roaming-Partner können die Station ebenfalls nutzen.

Seit April 2018 stellt die Gemeinde zudem über das Car-Sharing Portal Sponti-Car ein Elektrofahrzeug zur Verfügung. Es kann von allen Bewohnern der Gemeinde genutzt werden. Informationen über Reservation und Nutzung sind auf der Website der Gemeinde Mosnang (mosnang.ch) zu finden.

Gemeinsam in die Energiezukunft

«Die Gemeinde Mosnang steht neben einer äusserst attraktiven Lebensqualität auch für eine hervorragende Infrastruktur. Mit der Ladestation haben wir diese um eine moderne Komponente ergänzt», freut sich Ratsschreiber Roland Schmid. «Mit  den Ladestationen beim Gemeindehaus und dem Gasthaus Hulftegg sowie dem Elektromobil machen wir die Energiezukunft bei uns in Mosnang schon heute erlebbar».

Weitere Auskünfte

Alexandra Asfour, Projektleiterin E-Mobilität SAK, +41 71 229 52 12