Stromnetz der SAK

So gelangt der Strom zu Ihnen

Vom Kraftwerk bis zum Hausanschluss legt der Strom einen weiten Weg zurück. Im Stromnetz unterscheidet man vier Spannungsebenen. Strom, der über weite Strecken transportiert werden muss, wird auf möglichst hohe Spannung transformiert. So werden Leitungsverluste minimiert. Das gesamte Schweizer Stromnetz besteht aus über 250’000 Kilometer Leitungen. Das Verteilnetz der SAK umfasst eine Stranglänge von 1’350 Kilometern in Mittelspannung
und 3’450 Kilometern in Niederspannung.
 
Auf dem Weg zum Kunden wird die Spannung in Unterwerken und Transformatorenstationen stufenweise reduziert. Das Verteilnetz der SAK umfasst 36 Unterwerke und 1’040 Trafostationen.

Hochspannung im überregionalen Verteilnetz

Im Hochspannungsbereich von 50 bis 150 kV werden Netze zur überregionalen Energieversorgung betrieben. Zusätzlich werden hier kleinere Kraftwerke und Städte sowie grosse Industrieanlagen angeschlossen.

Mittelspannung im regionalen Verteilnetz

Die Mittelspannung von 10 bis 35 kV wird zur regionalen Verteilung der elektrischen Energie genutzt. Lokale Verteilnetze versorgen einzelne Stadtteile, Dörfer sowie kleine und mittlere Industriebetriebe.

Niederspannung im lokalen Verteilnetz (Ortsnetz)

Mit der Niederspannung ist der Strom beim Kunden zu Hause angekommen. Mit 230 bzw. 400 Volt werden Haushalte, Landwirtschafts- und Gewerbebetriebe versorgt. In städtischen Gebieten stehen dafür durchgehend unterirdische Leitungen bereit. Auf dem Land sind vereinzelt noch Freileitungen im Einsatz.

Verteilnetz der SAK

Unterwerke

Das Unterwerk – auch Unterstation genannt – verbindet zwei Spannungsebenen miteinander. Das Kernstück des Unterwerks ist der Transformator, der die Spannung von der einen auf die andere Spannungsebene umsetzt; also von der Höchstspannung zu Hochspannung und von Hochspannung zu Mittelspannung.

Transformatorenstationen

In der Transformatorenstation – kurz Trafostation genannt – wird die Mittelspannung zu der im Haushalt und Gewerbe notwendigen Niederspannung umgewandelt. Unterschieden wird zwischen begehbaren und nicht begehbaren Trafostationen. Seit 2016 ersetzt die SAK ihre bestehenden Transformatoren laufend durch energieeffiziente Modelle.